Nach starken währungspolitischen Turbulenzen und einer vierzehntägigen weltweiten Schließung der Devisenmärkte wurde das Bretton-Woods-Abkommen am 19. März 1973 de facto von einem System flexibler Wechselkurse ohne Bindung an Gold und Dollar abgelöst.
Am 22. April 1944 wurde mit dem Bretton-Woods-System, benannt nach der Konferenz von Bretton Woods, einem Ort im US-Staat New Hampshire, ein internationales, auf dem goldhinterlegten US-Dollar basierendes Währungssystem geschaffen und der US-Dollar zur Weltleitwährung gewählt
Unter Goldautomatismus wird ein automatischer Ausgleichsmechanisums für die Zahlungsbilanzen im Handelsverkehr zwischen Ländern mit Goldwährung bzw. goldgedeckten Währungen verstanden. Das zuforderst von David Hume vorgeschlagene Konzept kam z. B. während der Geltungsdauer des sog. Goldstandards bis 1914 zum Einsatz.
Seit die Goldkurse ebenso wie die Inflationsgefahren wachsen, fordern wieder mehr Menschen eine Rückkehr zum Goldstandard. Bis 1934 konnten sich Amerikaner beispielsweise für rund 20 Dollar eine Feinunze Gold auszahlen lassen.
Der Goldkurs kennt scheinbar seit Jahren nur eine Richtung: bergauf. Bei über 1.300 US- Dollar je Feinunze steht der Goldpreis heute, vor sechs Jahren waren es noch rund 400 Dollar. Der Goldkurs in Euro liegt aktuell also bei über 900 Euro.
Die bevorstehende Hochzeitssaison in Indien wirft ihren Schatten auf den Goldpreis voraus. Während der alljährlichen Hochzeitssaison besteht in Indien eine erhöhte Nachfrage nach Gold, weswegen der Goldpreis normalerweise steigt.
Der London Bullion Market ist der wichtigste außerbörsliche Handelsplatz für Gold und Silber sowie einer der global bedeutenden Rohstoffhandelsplätze in London. Hier wird seit 1919 der Weltmarktpreis für Gold festgestellt. Den Handel koordiniert die London Bullion Market Association (LBMA).
Gold Anlagemünzen (Gold-Bullionmünzen) sind Edelmetallmünzen, die in hohen Stückzahlen geprägt werden, und die der Spekulation auf den Edelmetallwert oder als Geldanlageobjekt dienen.
Unter dem Goldstandard ist ein Währungssystem zu verstehen, das sich dadurch charakterisiert, dass die Geldmengen eines Landes aus Gold bestehen, indem Münzen geprägt werden, oder Papiergeld auf Goldeinheiten ausgestellt wird.
Die Bezeichnung Karat wird zur Angabe des Feingehalts von Gold verwendet und gibt an, wie groß der Anteil des Goldes an der Gesamtmasse einer Metalllegierung ist.
Klassische Goldlegierungen für Schmuck gehören dem Dreistoffsystem Gold-Silber-Kupfer an.
Weißgold, Graugold, Rotgold, Grüngold
Etwa 85 Prozent der heutigen Goldproduktion werden zu Schmuck verarbeitet und 12 Prozent in der Industrie (Elektronik, Medizin, Optik) verwendet.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Metallen kommt Gold meist gediegen vor und muss nicht durch Reduzieren aus Erzen gewonnen werden (wie beispielsweise Eisen), sondern wird nur mechanisch aus dem umgebenden Gestein gelöst





